Geruchs- und Geschmackstörungen
HNO Geschmacksprüfung
Bei der HNO Geschmacksprüfung ergeben sich bei Störungen der Rezeptoren selbst sowie bei Hirnnervenausfällen typische Veränderungen. Neben der Chorda tympani des Nervus facialis, über die die vorderen zwei Drittel der Zunge (süss, sauer und salzig) innerviert werden, und dem Nervus glossopharyngeus, der das hintere Zungendrittel (bitter) versorgt, haben auch der Nervus vagus und der Nervus trigeminus (scharf) Anteil an Geschmacksempfindungen.
Die Tatsache, dass einzelne Hirnnerven unterschiedliche Geschmacksqualitäten übertragen, wird auch bei der praktischen Untersuchung genutzt, indem den einzelnen Zungenabschnitten die vier Grundgeschmacksqualitäten in verschiedener Intensität dargeboten werden.